Was ist KI (Künstliche Intelligenz)?

Künstliche Intelligenz (KI) hilft Computern, Aufgaben zu lösen, die normalerweise menschliches Denken erfordern. Drei zentrale Ansätze im Vergleich:

Expertensysteme (Nachahmung von Expertenwissen)

Sie treffen Entscheidungen basierend auf vorgegebenen Fakten und Regeln, die aus dem Verhalten von Fachleuten abgeleitet wurden. Sehr datenintensiv, aber transparent. Beispiel: Ein Diagnose-Tool in der Medizin, das Symptome nach festen medizinischen Leitlinien auswertet.

Neuronale Netze (Dreidimensionale Netzstrukturen)

Alle Daten werden als Token (z. B. Wörter oder Bildpunkte) verarbeitet und in Vektoren von Wahrscheinlichkeiten umgewandelt. So erkennen sie Muster, ähnlich wie das menschliche Gehirn. Beispiel: Übersetzungsdienste wie DeepL, die Sätze nicht Wort für Wort, sondern im Kontext verstehen.

Machine Learning (Lernen durch Verknüpfungen)

Algorithmen durchsuchen Daten nach Ähnlichkeiten und finden selbstständig Zusammenhänge, auch solche, die für Menschen unerwartet oder „abwegig“ erscheinen. Beispiel: Betrugserkennung bei Banken, die ungewöhnliche Transaktionsmuster erkennt, die auf den ersten Blick harmlos wirken.


Expertensysteme nutzen Regeln, neuronale Netze verarbeiten Daten in Netzstrukturen, und Machine Learning entdeckt verborgene Muster. Jeder Ansatz hat, je nach Anwendung, seine Stärken!


Moderne Systeme wie ChatGPT, Le Chat, Claude, Gemini oder Grok arbeiten mit neuronalen Netzen und riesigen Textdaten. Sie generieren Antworten, indem sie Wortkombinationen basierend auf Wahrscheinlichkeiten berechnen: nicht durch echtes Verständnis, sondern durch das Erkennen von Mustern in den Trainingsdaten. Das Ergebnis wirkt oft intelligent, weil die Trefferquote durch die Datenmenge extrem hoch ist.


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